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Forschung von Rolle + Rolle: Laser- und Medizintechnik von morgen 

Wir sind ständig bemüht durch intensive Forschung unsere Produkt für unsere Kunden zu verbessern. Nachfolgend finden sie eine Auswahl aus unseren aktuellen Forschungsvorhaben.

JAHR 2008/ 2009

Forschungsprojekt „Anwendungserweiterung für den 1318 nm Hochleistungslaser in der Chirurgie"
Gefördert durch die Forschungsförderungsgesellschaft der Republik Österreich, durch das Land Salzburg und die Stadt Salzburg

Im ersten Forschungsjahr 2007 wurde ein vollständig funktionsfähiger und medizintechnisch zugelassener 1318 nm Diodenlaser mit einer Ausgangsleistung von 100 Watt zum Einsatz in der Parenchymchirurgie entwickelt. Das Ziel des Systems durch die spezielle Wellenlänge von 1318 nm und die hohe Ausgangsleistung von 100 Watt eine deutliche Verbesserung der Operationstechnik in der Parenchymchirurgie herbeizuführen, hat sich in vollem Umfang bestätigt: gewebesparende, schonende Operationen ohne bzw. mit minimalen Blutverlusten sind jetzt erstmals an verschiedenen Organen wie Lunge, Leber, Niere und Prostata möglich.

Die daraus entstehenden Vorteile für die Patienten sind vielfältig: an der Lunge können bei nur kurzer Anästhesiedauer fast beliebig viele Metastasen entfernt werden. An der Leber konnten die Blutverluste während einer Operation minimiert werden, an der Niere wird nun ohne Unterbrechung der Blutversorgung und damit ohne Organschaden operiert und an der Prostata sind erstmalig Operationen ohne Blutverlust auch bei stark blutungsgefährdeten Patienten durchführbar.

Die technische Weiterentwicklung in unserem aktuellen Forschungsprojekt betrifft die Anwendungsteile, die der Chirurg während eines Eingriffs in der Hand hält. Hier versuchen wir in Zusammenarbeit mit verschiedenen klinischen Zentren, den optimalen Applikator für die verschiedenen Einsatzbereiche des erasers herzustellen, um so wiederum die Anwendbarkeit dieser neuen Operationstechnik zu verbessern bzw. noch zu erweitern.


JAHR 2007

Forschungsprojekt „1318 nm Hochleistungslaser für die Chirurgie“
Gefördert durch die Forschungsförderungsgesellschaft der Republik Österreich, durch das Land Salzburg und die Stadt Salzburg
Ausgezeichnet mit dem Innovationspreis der Salzburger Wirtschaft 2007 in der Kategorie „Kleinstunternehmen“

Krebserkrankungen treten heute bei mindestens 20 Prozent unserer Bevölkerung auf und sind damit bereits die zweithäufigste Erkrankung unmittelbar hinter den Herz- Kreislauferkrankungen. Davon muss jeder 3. Patient damit rechnen, dass sich Lungenmetastasen im Laufe seiner Krebserkrankung zusätzlich entwickeln. Bei Patienten mit Tumoren des Dick-/ Enddarms entwickeln sich in 60% der Fälle Metastasen in der Leber.
Da bei vielen dieser Krebsarten keine Heilung mittels Chemotherapie herbeigeführt werden kann, ist die chirurgische Entfernung dieser Metastasen nach wie vor die einzige Chance für eine Genesung.

Trotz Weiterentwicklung der Operationstechniken sind die Möglichkeiten der gewebesparenden, schonenden Entfernung von Metastasen in verschiedenen Organen bisher sehr begrenzt.
Einer großen Anzahl von Patienten mit theoretisch heilbaren Tumorabsiedlungen kann daher derzeit eine Operation nicht oder nur mit hohem Risiko angeboten werden.

Der Verbesserung dieser Problematik hat sich Rolle + Rolle in dem oben genannten Forschungsprojekt gewidmet. Ziel dieses Vorhabens war es einen Laser mit einer an das entsprechende Gewebe angepassten Wellenlänge und Energieleistung zu konstruieren, der alle Erfordernisse für eine exakte und komplikationsarme Entfernung von Tumorherden ohne Destruktion großer Anteile an gesundem Gewebe (d.h. parenchymsparende Resektion) erfüllt:

Darüber hinaus, eröffnet die Applikation von Laserenergie via dünner und flexibler Lichtleiter auch minimal invasive (z.B. laparoskopische oder endoskopische) Zugangswege, und reduziert damit die Morbidität der heute in der Regel erforderlichen großen Bauchschnitte.

Im Rahmen des Forschungsprojekts wurde als Lösung der Problemstellung ein Diodenlasers entwickelt. Durch 100 Watt Ausgangsleistung bei einer speziell für die chirurgische Anwendung designten Wellenlänge von 1318 nm, konnten die oben genannten Anforderungen vollständig erfüllt werden. Das patentierte erasers Lasersystem reduziert nun die Blutungen und den Verlust von gesundem Gewebe selbst bei schwersten Krebsoperationen auf ein Minimum, wie kein anderes chirurgisches Instrument. Ein eindrucksvolles Beispiel für die Leistungsfähigkeit dieses Lasersystem ist die Anwendung in der Metastasenchirurgie der Lunge: so lassen sich mit dem erasers innerhalb kürzester Zeit fast unbegrenzt viele Metastasen aus der Lunge herausschneiden, ohne den Patienten einem großen Verlust an gesundem Lungengewebe auszusetzen.

Rolle+Rolle GmbH+Co. KG

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